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Die Zierkirsche – eine Schönheit ohne Starallüren

Die Schönheit der Zierkirsche ist auf der ganzen Welt so bekannt, dass das Kirschblütenfest mittlerweile nicht mehr nur in Japan, China und Korea gefeiert wird. Kein Wunder, denn die Kirschblüten bringen den Frühling in die Gärten.

Die über 400 verschiedenen Arten sind auf der ganzen Welt beliebt und bekannt für ihre ganz besonderen Blüten. Und obwohl Schönheit normalerweise immer einen Preis hat, ist die Zierkirsche sehr genügsam und pflegeleicht.

Die Schönheit der Zierkirsche

Die Zierkirsche ist ein sommergrüner Baum und kann zwischen 3 und 8 Meter groß werden. Die über 400 verschiedenen Arten unterscheiden sich in ihrer Größe, ihrer Form und vor allem in ihren Blüten: die haben von Sorte zu Sorte eine andere Farbe und eine andere Form. Die Blüten der Zierkirschen zeigen sich zwischen Anfang April und Mai und läuten den Frühling mit einem bunten Knall ein. Und als ob das noch nicht genug wäre, bekommen viele Zierkirschen im Herbst noch eine intensive rote oder gelbe Färbung. Und wem das noch nicht genug Farbe im Garten ist, der bekommt mit der Spiegelrinden-Kirsche auch noch einen Baum mit einer Rinde in Mahagoni. Wenn die Zierkirschen zum Ende der Blütezeit ihre Blätter verlieren, sieht es aus, als würde es schneien.

Pflegeleichte Zeitgenossin

Wer sich eine Zierkirsche in den Garten holt, kann eigentlich nur wenig falsch machen. Denn obwohl besonders schöne Pflanzen normalerweise immer etwas pflegeintensiver sind, ist das bei der Zierkirsche nicht der Fall. Zierkirschen bevorzugen einen lehmigen, tiefgründigen und humusreichen Boden und vertragen wie alle anderen Pflanzen keine Staunässe. Und obwohl die Zierkirsche einen Platz in der Sonne liebt und am liebsten gar nicht genug Sonne bekommen kann, kommt sie auch mit einem Platz im Halbschatten gut zurecht. Zierkirschen können als Solitärpflanzen gekauft und damit kinderleicht im eigenen Garten eingepflanzt werden. Damit die Zierkirsche den Sommer gut übersteht, freut sie sich an heißen Tagen über eine zusätzliche Wassergabe. Einen Rückschnitt brauchen Zierkirschen nur dann, wenn die Form nicht gefällt. Alte und kranke Äste können im Frühjahr und Herbst einfach abgeschnitten werden.

Für jeden Platz die richtige Zierkirsche

Wer Zierkirschen liebt, aber keinen großen oder gar keinen Garten hat, muss nicht auf die Schönheiten verzichten. Denn mittlerweile gibt es viele neue Zuchtformen, die klein bleiben und sich damit auch hervorragend für Balkon und Terrasse eignen. Wer keinen Platz für die sehr imposante Nelkenkirsche hat, kann auf die Japanische Säulenkirsche oder die Hängende Nelkenkirsche zurückgreifen. Tore, Bögen und Wege lassen sich sehr gut mit der Steppenkirsche einrahmen und wer besonders viel Platz im Garten hat, kommt an einer Nelkenkirsche nicht vorbei. Aber: die Zierkirschen brauchen ausreichend Platz um gut zu wachsen aber vor allem auch, um perfekt zur Geltung zu kommen.

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